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Bischofsmühle - Cyclus 66 e.V.
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Nachlese 2026

Thomas Quasthoff by Clemens Heidrich
Jazztime Hildesheim 2026
23.05. bis 25.05.2026

Traumhaftes Wetter und eine entspannte Festivalstimmung prägten die Jazztime 2026. Zum 60. Geburtstag des Cyclus 66 rückte das Programm nahezu ausschließlich die lokale Musikszene in den Mittelpunkt.
„Cowboys in Town“ – mit Country-Musik eröffneten die Salty Mountain Boys am Samstag das Programm vor dem Theater und brachten das Publikum schnell in Schwung.
Anschließend erinnerte eine eigens von Jürgen Attig für die Jazztime zusammengestellte Formation an Maurice Weiss, einen der prägenden Gitarristen der regionalen Jazzszene. Die Besucher genossen die entspannten Klänge des Sinti-Jazz.
Den Open-Air-Abschluss des Tages gestalteten The Blues Guys & The Guinness Horns mit erdigem Chicago Blues. Das Bläserensemble verlieh der Band um Hubsi Eggeling kraftvollen Nachdruck.
In der Abendveranstaltung durften wir einen Weltstar begrüßen: Thomas Quasthoff kehrte in seine Heimatstadt zurück. Gemeinsam mit hochkarätigen Musikern präsentierte er virtuose Neuinterpretationen bekannter Lieder und berührte das Publikum. Mit „Guten Abend, gute Nacht“ fand das Konzert einen besonders stimmungsvollen Abschluss, bei dem viele Zuhörerinnen und Zuhörer mitsangen.
Die After-Show gestalteten anschließend die Stimmtones im F1 mit einem klangvollen Live-Set.
Der Sonntag begann mit einem Urgestein der Hildesheimer Blues-Szene: Kuddel Renner And His Amazing Blues Orchestra brachten mit viel Herzblut den Blues auf die Bühne und begeisterten das Publikum.
Für etwas ruhigere Töne sorgte anschließend Trouble At The Mill: Drei ausdrucksvolle Stimmen, begleitet von Akustikgitarren, interpretierten Rockklassiker und Popsongs neu und luden die Besucher zum Mitsingen und Genießen ein.
Am Nachmittag wurde es heiß: The O-Jacks versetzten das Publikum mit temporeichem Rockabilly-Sounds der 1950er-Jahre in beste Tanzlaune.
Den Abschluss des zweiten Open-Air-Tages gestalteten B. B. & The Blues Shacks. Der Platz vor der Bühne war dicht gefüllt mit Fans eines der erfolgreichsten Blues-Acts Europas – und die Band erfüllte die hohen Erwartungen mit einer mitreißenden Performance.
In der zweiten Gala-Vorstellung im Theater zeigte Afra Kane in ihrem Konzert eindrucksvoll, wie sich Soul, Jazz und Gospel mit Einflüssen afrikanischer Musik auf besondere Weise miteinander verbinden lassen.
Danach ging es bei der After-Show-Party mit Ooh Wee Funkynobi schillernd weiter. Das Publikum erlebte eine funky After-Show-Party mit schwungvollem Groove und ausgelassener Stimmung.
Der dritte Tag startete erneut im Zeichen des Blues: Mit Lucky Beggar & The Dirty Keys begann der Tag schwungvoll und das Publikum ging begeistert mit.
Kann Hildesheim auch Salsa? Claro! Mit Los Bandidos und Darling Valdivia wurde sowohl auf der Bühne als auch davor zu karibischen Rhythmen ausgelassen getanzt und gefeiert.
Das Finale der Jazztime mit The Bluesanovas lieferte schließlich noch einmal mitreißenden Blues und setzte einen energiegeladenen Schlusspunkt. Frontmann Till Seidel machte dabei unmissverständlich klar: Hildesheim ist Blues-Hauptstadt!
Herzlichen Dank an alle ehrenamtlich helfenden Hände sowie an unsere Sponsoren und Förderer!
Ein besonderer Dank gilt auch unserem feiernden Publikum – wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen bei der Jazztime 2027!

Der Vorstand des Bischofsmühle Cyclus 66 e. V

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Alles auf einen Blick

Open Air vor dem Stadttheater

2026 Jazztime logo

Samstag, 23.05.2026
14.00 Uhr: Salty Mountain Boys
15.30 Uhr: Hommage á Maurice Weiss
17.00 Uhr: The Blues Guys & The Guiness Horns
Der Eintritt ist frei!

Sonntag, 24.05.2026
12.00 Uhr: Kuddel Renner & His Amazing Blues Orchestra
13.30 Uhr: Trouble At The Mill
15.00 Uhr: The O-Jacks
17.00 Uhr: B.B & The Blues Shacks
Der Eintritt ist frei!

Montag, 25.05.2026
12.00 Uhr: Lucky Beggar & The Dirty Keys
13.30 Uhr: Los Bandidos feat. Darling Valdivia
15.00 Uhr: The Bluesanovas
 Der Eintritt ist frei!

Großes Haus im Stadttheater

Samstag, 23.05.2026
20.45 Uhr: Thomas Quasthoff & Band 
 
mit freundlicher Unterstützung der

SK HGP Schwarz
 
Meet the Stimmtones
22.45 Uhr im F1
Der Eintritt ist frei, Eingang über Teichstraße

reservix
Sonntag, 24.05.2026
20.30 Uhr: Afra Kane

Tickets hier

Oho Wee Funkynobi
22.45 Uhr im F1
Der Eintritt ist frei, Eingang über Teichstraße

Externe Veranstaltungen

Bei den nachstehenden Veranstaltungen ist die Jazztime Hildesheim nicht als Veranstalter verantwortlich
Montag, 25.05.2026, 11.00 Uhr, Andreaskriche Hildesheim
Ökumenischer Gottesdienst mit David Schollmeyer an der Beckerath- Orgel

Montag, 25.06.2026, 17.30 Uhr vor der Godehardikirche
B.B. & The Blues Shacks

Die Jazztime Pins

In eigener Sache

Liebe Festival-Fans,
die Jazztime Hildesheim bringt Euch seit über 40 Jahren großartige Musik – international bekannte Künstler, drei Tage Open-Air-Programm, und das völlig kostenlos.
Möglich ist das nur durch das Engagement der Ehrenamtlichen vom Bischofsmühle Cyclus 66 e. V. – und natürlich durch eure Unterstützung!
Damit wir auch weiterhin ein so starkes Festival auf die Beine stellen können, brauchen wir Euch natürlich auch wieder: Kauft unseren Festival-Pin für nur 4 Euro! 
Jeder verkaufte Pin hilft, Gagen, Technik und all die Dinge zu stemmen, die hinter den Kulissen laufen. Für Euch sind das 4 Euro – für uns ist das die Grundlage, damit die Jazztime auch im nächsten Jahr wieder stattfinden kann. Musik für Alle, finanziert von Vielen.

Zeigt Eure Solidarität - tragt den Pin, feiert mit uns und helft mit dieses besondere Festival am Leben zu halten!

Kauft uns jeden Tag alle Pins ab!

Der Vorstand
Bischofsmühle Cyclus 66 e. V.


Jazztime 2026 Pin baluJazztime 2026 Pin orangeJazztime 2026 Pin pink

Salty Mountain Boys

Salty Mountain Boys

Country zwischen staubiger Landstraße und amerikanischer Prärie

Samstag, 23.05.2026, 14.00 Uhr

Die fünf stadtbekannten Cowboys gründeten die „Salty Mountain Boys“ im Jahre 2011. Zunächst als musikalisches Projekt unter Freunden, das schnell weit über die Stadtgrenzen hinaus Aufmerksamkeit erregte. Was mit gemeinsamen Proben und ersten Auftritten in kleinerem Rahmen begann, entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einer festen Größe der regionalen Musikszene. Nach unzähligen ausverkauften Konzerten und vier CD-Produktionen kann die Band auf ein mittlerweile beachtliches Repertoire aus überwiegend Eigenkompositionen zurückgreifen.

Hierbei verbeugen sich die Komponisten vor den musikalischen Vorbildern wie Tom Petty, Steely Dan, Neil Young und Bob Dylan - um nur einige zu nennen. Jedoch nie als bloße Kopie, sondern stets als Inspiration für einen eigenen, charakteristischen Bandsound.

In gewohnter Manier kommen hierbei nur echte, handgespielte, authentische Instrumente zum Einsatz: Vintage Drums, Vintage-Gitarren und -Bässe und eine Pedal Steel Guitar.

Im Mittelpunkt steht der charismatische Frontman und Leadsänger Armin Balkenholl, der mit seiner markanten Stimme und seiner natürlichen Bühnenpräsenz das Publikum sofort in seinen Bann zieht. Unterstützt wird er von dem präzisen und harmonischen Satzgesang der Band, der den Songs zusätzliche Tiefe und Dynamik verleiht. Zusammen entsteht so ein Klangbild, das gleichermaßen kraftvoll wie atmosphärisch ist und die besondere musikalische Chemie der fünf Musiker spürbar macht.

Wer die Salty Mountain Boys live erlebt, merkt schnell: Hier stehen Musiker auf der Bühne, die ihre Leidenschaft für handgemachte Musik teilen und diese mit großer Spielfreude an ihr Publikum weitergeben. Der Auftritt verspricht daher nicht nur musikalische Qualität, sondern auch eine besondere Atmosphäre – irgendwo zwischen staubiger Landstraße, amerikanischer Prärie und norddeutscher Bühnenenergie.

Besetzung:
Armin Balkenholl (voc, harp, g), Stephan „Q“ Quast (voc, g), Stevie Gehlhaar (g, steelg, voc),
Kidd Meissner (b, voc), Frank „Pepe“ Peters (dr, voc)

Hommage á Maurice Weiss

Hommage á Maurice Weiss

Pionier des Sinti- Jazz in Deutschland (1946 - 2023)

Samstag, 23.05.2026, 15.30 Uhr

Der Gitarrist und Geiger Maurice Weiss, geboren 1946 in Berlin und aufgewachsen in Hildesheim, leistete einen wesentlichen Beitrag dazu, dass der Sinti-Jazz nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland eine Renaissance erlebte. Sein frühes musikalische Vorbild war Django Reinhardt, welcher mit seiner einzigartigen Mischung aus Swing, Musette und Sinti-Melodien nicht nur eine völlig eigenständige Spielart des europäischen Jazz ab ca.1930 prägte, sondern auf der Gitarre weltweit neue Maßstäbe in puncto Virtuosität setzte.

In seiner Liebe für Django Reinhardts Musik war Maurice Weiss getragen vom Enthusiasmus, den jungen Talenten in seiner Familie nicht nur bloße instrumentale Technik, sondern auch die tiefe Seele des „Jazz Manouche“ zu vermitteln. Zu seinen gelehrigen Schülern gehörten zunächst die Berliner Häns'che Weiss (Gitarre) und Martin Weiss (Violine) sowie später der Hildesheimer Gitarrist Kussi Weiss. Auch der Bassist Jürgen Attig sammelte - knapp 18jährig - im Maurice Weiss Ensemble seine ersten Erfahrungen in Sachen Jazz. Der Einfluss von Maurice Weiss auf die nachfolgenden Generationen und seine Bedeutung als Initiator bei der Wiedergeburt des Sinti-Jazz in Deutschland ist unverkennbar, wenngleich dies in der überregionalen Wahrnehmung bislang wenig dokumentiert ist.
Er starb 2023 in Hildesheim.

Die nun speziell für die Jazztime 2026 zusammengestellte Formation um den mittlerweile seit Jahren international etablierten Gitarristen Kussi Weiss würdigt Maurice Weiss’ Verdienst als Pionier und zeichnet gleichzeitig die Entwicklung der Gitarre im Jazz nach – von der akustischen Raffinesse Django Reinhardts bis zu elektrischen Klangwelten à la Pat Martino und George Benson.

Mitwirkende:
Kussi Weiss – Sologitarre
Tchhabo Franzen – Rhythmusgitarre
Hugo Richter – Akkordeon & Piano
Jürgen Attig – Kontrabass & E-Bass
Lennart Schmidt – Schlagzeug

The Blues Guys & The Guinness Horns

The Blues Guys & The Guinness Horns by Jens Koch

In Groove We Trust

Samstag, 23.05.2026, 17.00 Uhr

2023 feierten sie ihren 40. Geburtstag und hatten den 8. Tonträger „40“ mit im Gepäck.
Eine Stimme, die ansteckt, mitreißt und eine fulminante Band mit einem sicheren Gespür für gute Songs, das sind The Blues Guys & The Guinness Horns

Schweißtreibender R’n’B, Soul und Funk und immer auch Balladen, die unter die Haut gehen.
1983 gründete Gitarrist Hubsi Eggeling in Hildesheim das Rhythm’n’Blues Quintett Blues Guys. Vorbilder waren anfangs John Lee Hooker, James Cotton und The Nighthawks.

Später wurde die Formation erweitert durch das Gebläse The Guinness Horns, das den orchestralen Big Band-Sound der Band bis heute prägt. In ihrem 42. Jahr blickt die Kapelle auf weit über 1000 Konzerte u.a. mit ‚Meat Loaf‘ und ‚The Blues Brothers Band‘, diverse TV- und Radioeinsätze im In- und Ausland und auf 14 Auslandstourneen, auch als Kulturbotschafter Deutschlands, durch Kanada, Russland, Irland und das Kosovo zurück.

Ihr Song ‚Over Africa‘ war lange Nr. 1 auf dem Hildesheimer Heimatsender Radio Tonkuhle.
Die jahrelange Livepräsenz brachte der Band nicht nur internationale Anerkennung, sondern sie trug auch dazu bei, dass Hildesheim als DIE deutsche Blues – Hauptstadt bezeichnet wird.

Besetzung:
Michael Fanger (voc), Marita Eickmeyer (voc), Hubsi Eggeling (g), Andreas Hildenbrand (b),
Ingo Hausherr (dr), Willi Rengelshausen (ts), Martin Hartje (as, ts, bs), Stefan Heinrich (tb),
Special Guests:
Markus Bruns (perc), Markus Neumann (b), Tom Schrader (g), Alan Sommer (tp),
Daniel Zeinoun (tp)

Thomas Quasthoff Quartett

Thomas Quasthoff

Großes Haus im TfN

Samstag, 23.05.2026

Das Konzert ist ausverkauft!
 Sponsor of the daySK HGP Schwarz

Der Weltstar Thomas Quasthoff kehrt zurück in seine Heimatstadt Hildesheim!
Nach seinem umjubelten Auftritt im Jahr 2018 ist der Grammy- und mehrfach ausgezeichnete ECHO-Preisträgermerneut im Rahmen der Jazztime Hildesheim zu erleben.

Thomas Quasthoff, der als einer der bedeutendsten klassischen Bassbaritone weltweit gefeiert wurde und den „Stern“ einst den „Mann mit der schönsten Stimme der Welt“ nannte, hat im Jazz längst eine zweite musikalische Heimat gefunden.

Wenn er auf der Bühne auf den kanadischen Posaunisten Shawn Grocott, den Gitarristen Wolfgang Meyer und den Piano- und Orgelvirtuosen Simon Oslender trifft, entsteht etwas, das man nicht anders nennen kann als: Magie.

Oslender, einst als „Wunderkind an der Hammond-Orgel“ in die Szene eingestiegen, gilt als der „Rising Star“ der deutschen Musikszene an Klavier, Orgel und Keyboards.

 Sponsorf of the 

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Meet The Stimmtones

Milltones

Aftershow im F1

Samstag, 23.05.2026, 22.45 Uhr im F1

Seit mehr als 20 Jahren swingen und singen sich die Milltones - das kleinste internationale Tanzorchester Hildesheims - durch die coolsten Songs des 20. Jahrhunderts. Dabei wird seit Anbeginn weder vor fremden Genres noch vor fremden Sprachen Halt gemacht, im Gegenteil: Was nicht niet- und nagelfest ist, ob nun Rock, Pop, Reggae, Chanson, Country, Schlager oder NDW, klingt bei den Milltones, als ob sich gleichzeitig Django Reinhardt und Nat King Cole daran ausgetobt hätten.
Völlig egal, ob auf englisch, französisch, deutsch, jiddisch, spanisch oder hawaiianisch – Hauptsache, es swingt, bis der Arzt kommt!

Für die After-Show-Party der Jazztime haben Matti Müller (vocals/rhythm guitar), Gunnar Hofmann (lead guitar) und Michael Cammann (double bass) gleich ein doppeltes Sahnehäubchen am Start: Judith Reichardt und Laura Steinecke, die beiden Sängerinnen der Gruppe Stimmig.

Und was liegt dann näher, als diesem Projekt gleich einen neuen Namen zu geben? Meet The Stimmtones – vokaler Swing, verswingter Pop und alles, was erst noch Swing werden will, wenn es mal groß ist. Versehen mit fantastischem dreistimmigen Gesang, wie man es von Stimmig gewohnt ist und dem einmaligen akustischen Sound der Milltones. Die Stimmtones sorgen für einen dermaßen swingenden Jazzgenuss, dass Ohren, Herzen, Beine, ganze Körper in Schwingung geraten.

Der Zugang zum F1 erfolgt ab ca. 22.30 Uhr über den Aufgang Teichstraße.
Der Eintritt ist frei.

Kuddel Renner & His Amazing Blues Orchestra

Kuddel Renner & His Amazing Blues Orchestra

Erdiger Blues

Sonntag, 24.05.2026, 12.00 Uhr

Ein Ausflug durch Jahrzehnte der Musikgeschichte, ein musikalischer Leckerbissen, und ein zweistündiges Menü von erdigem Blues, groovendem Boogie Woogie und einer Prise Country. Mal sanft, mal rockig, mal soulig: Das ist Kuddel Renner & His Amazing Blues Orchestra.

Das sind Bernie Ringe, der zu dieser mit Zeit den ganz Großen der internationalen Bluesszene zusammenspielte, z. B. mit Memphis Slim, Champion Jack Dupree, Willie Dixon, Sunnyland Slim und Jonny Shines. 1986 formierte sich dann in Zusammenarbeit mit der Hildesheimer Lösekes Blues Gang das Kuddel Renner Amazing Blues Orchestra.

David Ludz, bedient mit seiner Gitarre alle Facetten des Blues-Genre: rockig, softig, rotzig, von
B.B. King bis J.J. Cale, von Chuck Berry bis Son House – David spielt sie alle.

Lukas Bente musste schon als Schuljunge die Musik von Kuddel und Kollegen über sich ergehen lassen, wenn sein Vater ihn zur Schule fuhr und die Tonbandkassette ins Autoradio schob. „Jeden Morgen, dauernd und überall musste ich mir das anhören. Jetzt spiele ich in dieser Kapelle das Piano. Ich komm davon nicht los!“

Stephan Roffmann, das Hildesheimer Jung-Bass-Talent, sammelte Blueserfahrung u.a. bei Sessions mit dem Pianisten Dennis Koeckstadt (B.B. & The Blues Shacks) und im Niels von der Leyen Trio.

Alex Mause trommelt sich seit Jahrzehnten durch die hannoversche und Hildesheimer Bluesszene. Seit Ende der 90er bearbeitet Alex die Felle in Kuddels Amazing Blues Orchestra.

Trouble At The Mill

Trouble At The Mill

Sixties Beat meets Rhythm & Bluegrass

Sonntag, 24.05.2026, 13.30 Uhr

Trouble At The Mill – dieser Name steht seit über 30 Jahren für erstklassigen Unplugged-Sound und musikalische Leidenschaft. Die Band begeistert ihr Publikum mit einzigartigen Interpretationen bekannter Songs, die in aufwendigen Arrangements für dreistimmigen Gesang und akustische Instrumente neu zum Leben erweckt werden. Hinter diesem besonderen Klang stehen die drei Musiker Mark Roberts, Michael Fanger und Matti Müller, die mit viel Erfahrung, musikalischem Können und spürbarer Spielfreude auf der Bühne stehen.

Das Repertoire von Trouble At The Mill ist ebenso vielfältig wie überraschend. Ob Klassiker aus Beat, Hardrock, Rock’n’Roll oder Pop – jedes Stück wird mit viel Gespür neu interpretiert und in den unverwechselbaren Trouble-At-The-Mill-Sound verwandelt. Dabei entsteht eine energiegeladene Mischung aus Rhythm & Blues, Beatles-Feeling und Bluegrass, die bekannten Songs eine ganz neue Dynamik und Frische verleiht.
Besonders bemerkenswert ist dabei, dass die Band vollständig ohne Schlagzeug auskommt. Stattdessen sorgen akustische Gitarren, weitere akustische Instrumente und vor allem der harmonische dreistimmige Gesang für Rhythmus, Energie und Atmosphäre. Durch diese besondere Besetzung entstehen Arrangements, die gleichzeitig kraftvoll, feinfühlig und überraschend vielseitig sind.

Mit Charme, Humor und musikalischer Leidenschaft schaffen es Mark Roberts, Michael Fanger und Matti Müller immer wieder, ihr Publikum mitzureißen und zu begeistern – und beweisen dabei eindrucksvoll, wie viel Energie und Ausdruckskraft in akustischer Musik stecken kann.

The O-Jacks

The O_Jacks

Rockabilly meets Rhythm'n'Blues

Sonntag, 24.05.2026, 15.00 Uhr

Wenn die O-Jacks die Bühne betreten, wird das Publikum auf eine mitreißende Reise in die Zeit des frühen Rock’n’Roll mitgenommen. Die Musiker aus Peine und Hildesheim präsentieren eine energiegeladene Mischung aus Rockabilly und Rhythm ’n’ Blues, die den Geist der 1950er-Jahre lebendig werden lässt.

Der Sound der Band lebt von authentischen Zutaten: Schlaggitarren, warme Röhrenverstärker, ein kraftvolles Saxofon und ein treibender Slapbass sorgen für den unverwechselbaren Groove, der direkt in die Beine geht. Hier trifft handgemachte Musik auf pure Spielfreude – tanzbar, rau und voller Energie.

Schon seit Jahren sorgen die O-Jacks für begeisterte Reaktionen. Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung schrieb bereits 2015 über die Band: „Rockabilly trifft auf Slidegitarre und vereint sich zu einem tanzbaren und schweißtreibenden Konzerterlebnis. Ein Sound, der das Publikum restlos begeistert.“
Und auch bei ihrem Heimspiel in der Bischofsmühle in Hildesheim rissen sie das Publikum mit. 2022 hieß es in der Presse: „Die O-Jacks bringen das Publikum bei ihrem Heimspiel mit vielen Varianten des Rock’n’Roll der 50er Jahre in Ekstase.“

Die Band selbst beschreibt ihren Stil mit einem Augenzwinkern:
„Muddy Waters spielt bei Bill Haley und Elmore James bei den Paladins. Und ab und zu guckt Johnny Cash ’mal rein. Spielen wir Blues? Spielen wir Rockabilly? Jedenfalls spielen wir die Fünfziger Jahre.“

B.B & The Blues Shacks

B.B. & The Blues Shacks

Ladies & Gangsters: It's Blues Time!

Sonntag, 24.05.2026, 17.00 Uhr

Über 30 Jahre weltweit auf Tour, das sind mehr als 4000 Konzerte.
B. B. & The Blues Shacks lieben ihre Musik und spielen den Blues so gekonnt, dass selbst die Amerikaner inzwischen den Hut vor dieser deutschen Band ziehen. Mit ihrer Mischung aus Rhythm & Blues und einem Hauch "Sixties Soul" haben Sie sich eine Fangemeinde um den ganzen Globus erspielt.

Die Band erhielt zahllose Auszeichnungen wie den "German Blues Award" und den Titel "beste Bluesband Europas" durch französische Musikredakteure, ihre CD "Unique Taste" wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik prämiert. Die Blues Shacks stehen für großartige Live-Auftritte und haben sich so auch als Top-Act in Übersee etabliert. Sie spielten in Dubai, auf dem Doheny Festival in Los Angeles und beim Byron-Bay-Festival in Australien mit Künstlern wie Bob Dylan, B.B. King und Elvis Costello vor Zehntausenden.

Frontmann Michael Arlt (vocal und harp) gehört längst zur ersten Liga europäischer Blues- und Soulsänger. Er ist zudem ein einzigartiger Entertainer. Sein Bruder Andreas Arlt ist ein eleganter Stilist und wird inzwischen als Weltklasse-Gitarrist gehandelt.
Mit Dennis Koeckstadt an Klavier und Orgel ist ein alter Weggefährte zurück. Henning Hauerken (Kontrabass und E-Bass), sowie Andre Werkmeister (Schlagzeug) liefern den einzigartigen Drive und Groove, den man noch vom Konzert mit nach Hause nimmt.

Aktuelles Album: "Blues Is A Stew" erschienen bei Rhythm Bomb Records

Afra Kane & Band

Afra Kane

Großes Haus im TfN

Sonntag, 24.05.2026

Die in Vicenza, Italien, geborene, nigerianisch stämmige Sängerin und Pianistin Afra Kane zählt zu den spannendsten neuen Stimmen der internationalen Musikszene.
Ihren musikalischen Weg begann sie am Klavier, ursprünglich um Gottesdienste zu begleiten – doch ihr außergewöhnliches Talent führte sie schon früh an renommierte Ausbildungsstätten wie das Royal Welsh College of Music & Drama in Cardiff und die Haute École de Musique in Neuchâtel, in der Schweiz.

Getrieben von einer großen stilistischen Neugier entwickelte Afra Kane eine künstlerische Sprache, die Klassik, Jazz, Soul, R&B und Future Funk zu einem nuancierten, fast filmischen Sound verschmelzen lässt. Diese besondere Mischung brachte ihr 2019 den Montreux Jazz Talent Award ein – vergeben von einer hochkarätigen Jury um Stanley Clarke, Chilly Gonzales, Carl Craig und Chucho Valdés.
Mit ihren ersten Singles erlangte sie internationale Aufmerksamkeit; „Mouth Open“ wurde von BBC Music Introducing gar zur „Record of the Week“ gekürt. Auf die Debüt-EP „Scorpio“ folgten ausgedehnte Tourneen mit Headliner-Shows in New York und Europa und ein ausverkaufter Auftritt im legendären Café Carlyle in Hongkong.

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Ooh Wee Funkynobi

Ooh Wee Funkynobi by Andre Werkmeister

Aftershow im F1

Sonntag, 24.05.2026, 22.45 Uhr im F1

Fast fünfzehn Jahre ist es her, dass nach der Jazztime die Nacht erst richtig begann. Während andere bereits den Heimweg antraten, sammelten sich im F1 des Stadttheaters die schillerndsten Gestalten der Stadt: Hüte, Glitzer, Schlaghosen und gepflegte Oberlippenbärte. Dort entstand eine ganz eigene Atmosphäre – eine Nacht voller Schweiß, Funk und schimmernder Hammond-Sounds. Der Soundtrack damals: Dagobah Boogaloo, vibrierende Orgel-Linien und ein Groove, der bis in die frühen Morgenstunden durch die Wände pulsierte.
Jetzt ist es Zeit für die Rückkehr.

Unter dem Motto „Das Grooveperium schlägt zurück“ präsentieren Ooh Wee Funkynobi das Revival des legendären After-Show-Konzerts. Gleicher Ort, gleiche Attitüde – und dieselbe funky Gang, die das F1 erneut in Bewegung versetzen wird.

An den Drums treibt Malte Albers das Grooveperium mit unermüdlicher Energie voran. André Werkmeister sorgt am Bass für das tiefe Fundament, das unmittelbar in die Beine geht. Till Seidel bringt an Gitarre und Gesang schneidende Licks und eine raue Soul-Stimme ein. Und natürlich steht auch der B3 Knight höchstpersönlich, Dennis Koeckstadt, an der Hammond-Orgel – und lässt das Leslie rotieren, bis selbst die Decke mitzuschwingen scheint.

„Das Grooveperium schlägt zurück“ ist mehr als ein Konzert. Es ist eine Einladung, sich dem Groove hinzugeben – eine Nacht voller Energie, Soul und Funk, die zeigt, dass man Groove nicht erklären muss. Man muss ihn fühlen.
Also: Schuhe polieren, Hüften lockern und bereit sein für eine Nacht, in der das F1 wieder bebt.

Der Zugang zum F1 erfolgt ab ca. 22.30 Uhr über den Aufgang Teichstraße.
Der Eintritt ist frei.

Lucky Beggar & The Dirty Keys

Madison Skiffle Company

Rhythm'n'Blues

Montag, 25.05.2026, 12.00 Uhr

Im März 2013 haben die damals noch 5 jungen Musiker Ihre erste LP "Lucky" präsentiert.
Seit dem ist viel passiert, ihre Liebe zum Rhythm 'n' Blues haben Sie aber nicht verloren.

Ganz im Gegenteil! In neuer Besetzung und zum ersten Mal mit einer jungen Dame (abgesehen von Roffi´s Bass) steht die Band wieder auf der Bühne und weiß zu zeigen was sie kann, in der inoffiziellen Blueshauptstadt Hildesheim.
Mit Spielspaß, Liebe zum Detail, guter Laune und Freude am Improvisieren, zeigen die Jungs und Mädels von Lucky Beggar & the dirty keys wie sie Rhythm 'n' Blues verstehen und Interpretieren.
Besetzung:
Lukas Bente – vocals, piano, organ
Sascha Westermann – guitar
Stephan Roffmann – bass, upright bass
Heike Busche – drums, vocals

Los Bandidos feat. Darling Valdivia

Darling Valdivia

Groovig karibischer Sound

Montag, 25.05.2026, 13.30 Uhr

Gibt es eine Salsa-Band in Hildesheim? Claro! Mit Los Bandidos feat. Darling Valdivia kommt karibisches Temperament direkt aus der Region auf die Jazztime-Bühne. In unterschiedlichen Besetzungen tourt die Band durch ganz Deutschland und ist damit längst zu einem musikalischen Exportschlager aus Hildesheim geworden.

Die Formation entstand ursprünglich aus einem Universitätsprojekt und hat sich seitdem zu einer festen Größe der lokalen Latin-Szene entwickelt. In ihrer aktuellen Charanga-Besetzung knüpft die Band bewusst an die traditionelle kubanische Son- und Salsa-Tradition an. Charakteristisch für diesen Stil sind Instrumente wie Querflöte und Violine, ergänzt durch Gesang, Saxophon und eine treibende Rhythmusgruppe.

So entsteht ein groovig-karibischer Sound, der leicht, tanzbar und voller Energie ist – und der zeigt, dass Salsa auch ohne große Blechbläsersektion mitreißen kann. Stattdessen sorgen elegante Melodielinien, rhythmische Raffinesse und die warme Stimme von Darling Valdivia für authentische Latin-Atmosphäre.

Ein Konzert von Los Bandidos feat. Darling Valdivia ist damit weit mehr als nur ein musikalischer Abend: Es ist eine Einladung, sich von kubanischen Rhythmen mitreißen zu lassen – mit Musik, die direkt in die Beine geht und garantiert karibisches Flair nach Hildesheim bringt.

Besetzung:

Jessica Balbach (voc), Oliver Gross (p, voc) ,  Christina Westermeyer (perc), Andreas Herdy (perc), Luke Goslar (g/tres), Aldo Mendoza (dr, Elias Warzecha (b), Sarah Krysiak (fl), Julia Mohr(voc, fl),  Emilia Podehl  (sax ), Darling Valdivia (voc), Carolin Pook (vln) 

The Bluesanovas

The Bluesanovas by Kuro

Rhythm 'n' Blues

Montag, 25.05.2026, 15.00 Uhr

The Bluesanovas gehören zu den spannendsten Vertretern des modernen Blues aus Deutschland. Mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus traditionellem Chicago-Blues, Soul, Rhythm & Blues hat sich die Band weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht.

Frontmann und Sänger Till Seidel aus Hildesheim prägt mit seiner ausdrucksstarken Stimme und charismatischen Bühnenpräsenz den Sound der Band. An seiner Seite stehen Felipe Henrique an der Gitarre, Nico Dreier an Piano und Orgel, Joris Hendrik am Bass sowie Phillip Dreier am Schlagzeug.

Kritiker beschreiben die Band als „Juwel der Bluesszene“ und heben besonders ihre Spielfreude sowie ihre stilistische Sicherheit hervor. Tatsächlich verbinden The Bluesanovas handwerkliche Klasse mit spürbarer Hingabe zur Musik – ein Markenzeichen, das sie zu einer festen Größe in der europäischen Blueslandschaft gemacht hat.

Auszeichnungen wie der German Blues Award unterstreichen ihren Stellenwert in der Szene. Zudem waren sie bereits als Support für Blues-Legende Eric Clapton unterwegs – ein weiterer Beleg für die Qualität und internationale Strahlkraft der Band.
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